Auf der Baustelle
Alles, was während der Ausführung anfällt: der Tagesbericht nach ÖNORM B 2110, die Zeitaufzeichnung nach AZG § 26, das Aufmaß mit Formelmodell und der Terminplan. Am Handy erfasst, am Schreibtisch ausgewertet — ohne doppelte Eingabe.
Bautagebuch nach ÖNORM B 2110
Witterung, Belegschaft, Geräte, Lieferungen, Behinderungen und Anweisungen — von Auftragnehmer und Auftraggeber geführt, mit Quittierung durch die örtliche Bauaufsicht. Neu ist der Monatsstreifen: Ein vergessener Tag fällt sofort auf, statt nie.
- Monatsstreifen macht fehlende Tage sichtbar — quittiert, erfasst, fehlt
- Witterung, Belegschaft & Geräte je Tag
- AG-Quittierung durch die ÖBA (verbindlich)
- Behinderungsanzeigen und Fotos als Nachtrags-Nachweis
Der Monatsstreifen zuerst, danach die Tageskarten. Ein roter Tag ist ein fehlender Eintrag — die Vollständigkeit ist nach B 2110 beweisrelevant.
Tagesbericht in einer Minute
Kein leeres Formular: Der Vortag ist übernommen, geändert wird nur, was anders ist. Wetter als Chips, Belegschaft mit großen ±-Tasten, Arbeiten diktiert statt getippt. Alle Bedienelemente sind mit Arbeitshandschuhen treffbar.
- „Von gestern übernehmen“ statt leerem Formular
- Zähltasten und Chips ab 44 px — mit Handschuh bedienbar
- Diktieren und Fotos direkt im Bericht
- Ohne Netz gespeichert, automatisch nachgesendet
Mobile Erfassung: der Vortag ist vorbelegt, nur die Arbeiten sind neu.
Stempeln am Handy, buchen am Tagesende
Die Zeitaufzeichnung ist keine Stempeluhr mit Nebenzweck, sondern die Grundlage für drei Dinge: die gesetzliche Aufzeichnungspflicht, die Lohnverrechnung und die Abrechnung von Regieleistungen. Deshalb wird zweistufig erfasst — laufend gestempelt, am Tagesende auf Projekt und Position gebucht.
- Kommen/Gehen/Pause mit Baustellenerkennung — nie stillschweigend gesetzt
- Stunden am Tagesende auf LV-Position oder Regie buchen
- Regie getrennt geführt: Gegenzeichnung der ÖBA ist Voraussetzung
- Vorarbeiter erfasst für die ganze Kolonne, jeder sieht seine Zeit
Links laufend stempeln, rechts am Tagesende aufteilen. Der Balken zeigt jederzeit, was noch keiner Position zugeordnet ist.
Stunden sofort gegen die Kalkulation gestellt
Die Projektsicht bewertet jede Stunde mit den K3-Sätzen aus der Kalkulation. Dadurch ist die Zeiterfassung keine Verwaltung, sondern die laufende Nachkalkulation: Man sieht am Mittwoch, dass eine Position 14 % über dem Ansatz liegt — nicht erst bei der Schlussrechnung.
- Kosten je Eintrag mit den K3-Sätzen des Projekts bewertet
- Soll-Ist je LV-Position: kalkulierte gegen verbrauchte Stunden
- Unvollständige Zeilen bleiben stehen — sie blockieren die Freigabe
- Regiebericht an die ÖBA aus derselben Liste
Ohne Gegenzeichnung nicht abrechenbar.
Reiter „Einträge“ mit Kostenspalte aus den K3-Sätzen; rechts das Soll-Ist gegen die Kalkulation.
Aufmaß- & Ausmaßblatt mit Formelmodell
Mengen mit Formelansatz (Länge × Breite × Höhe × Faktor), AKZ und Status E/G/A. Die Spalten richten sich nach der Einheit — bei Laufmetern erscheinen Breite und Höhe gar nicht erst als leere Felder. Je Position steht die Blattsumme mit LV-Abgleich daneben.
- Formelkatalog mit Variablen, Abzüge farblich abgesetzt
- Statuskette E → G → A mit Prüfer und Zeitstempel
- Zwischensumme je Position mit Abweichung zum LV
- ONRE-Roundtrip (XSD-validiert)
Gruppiert nach Position statt 18 Spalten in einer Zeile — rechts die Blattsumme im Vergleich zum LV.
Terminplan mit Auswirkung statt roter Zelle
Balkenplan mit Vorgängen, Meilensteinen und Fortschritt — im Expertenmodus mit Abhängigkeiten und Vorwärtsrechnung. Entscheidend ist die Konsequenz: Liegt ein Vorgang zurück, steht als Klartextsatz daneben, dass die Abnahme dadurch nach den vertraglichen Termin rutscht.
- Gantt mit Abhängigkeiten (FS/SS/FF/SF) und Vorwärtsrechnung
- Auswirkung auf den Vertragstermin als Satz, nicht als Farbe
- Schlechtwettertage kommen aus dem Bautagebuch — einmal erfassen genügt
- Vier Sichten: Balkenplan, Liste, Meilensteine, Soll/Ist
Der Verzug wird nicht nur angezeigt, sondern in seiner Folge für den Vertragstermin benannt.
2 weitere Funktionen
Aufmaß direkt aus dem PDF-Plan
Im PDF-Plan messen: zuerst den Maßstab an einer bekannten Strecke kalibrieren, dann Strecken, Flächen und Stückzahlen einzeichnen. Jede Messung lässt sich benennen — etwa als Raumname —, erscheint beschriftet im Plan und landet per Klick als Zeile im Aufmaßblatt.
- Maßstab kalibrieren (2 Punkte + reale Länge)
- Strecken, Flächen & Stückzahlen messen
- Messungen benennen & speichern
- Direkt ins Aufmaßblatt übernehmen
Dateiupload inkl. 500 MB
Pläne, Protokolle und Ausschreibungsdaten projektbezogen ablegen. Der Upload startet beim Ablegen — die Kategorie wird aus Dateityp und Name vorgeschlagen und ist je Datei änderbar, auch während der Übertragung.
- Upload startet ohne Bestätigungsklick
- Kategorie je Datei vorgeschlagen und änderbar
- Kategorien als Filter-Chips, leere werden ausgeblendet
- 500 MB inklusive, gratis ab Pro
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