Angebot, Auftrag und Leistungsbericht für Privat- und Firmenkunden
Handwerksbetriebe arbeiten oft für Familien, Hausverwaltungen und Gewerbekunden, die kein Leistungsverzeichnis schicken. Der Direktauftrag führt diese Aufträge in derselben Anwendung: Kunde erfassen, Angebot mit Positionen schreiben, Auftrag per Link oder Eintrag erhalten, Aufmaß und Regieberichte führen und zum Schluss den Leistungsbericht als Beleg zur Rechnung erzeugen. Die Rechnung selbst schreiben Sie weiterhin in Ihrer Buchhaltung.
Wozu der Direktauftrag — und was bringt er Ihrem Betrieb?
Für Installateure, Elektriker, Maler, Fliesenleger, Tischler und Zimmerer, deren Kunden Privatpersonen, Hausverwaltungen oder Gewerbebetriebe sind — also Aufträge ohne Ausschreibung. Und für Betriebe, die beides haben: Ausschreibungen vom Generalunternehmer und Direktaufträge vom Endkunden.
Ein Angebot, das der Kunde versteht
Eine Zeile je Leistung mit Menge, Einheit und Preis, Nachlass und Umsatzsteuer darunter — als PDF in Ihrem Druckprofil. Kein Normvokabular auf dem Papier.
Auftrag dokumentiert statt mündlich
Der Kunde bestätigt per Link mit Namen und Häkchen; Zeitpunkt und bestätigte Summe werden festgehalten. Oder Sie tragen ein, wie er beauftragt hat — mit Auftragsbestätigung als PDF.
Rechtstexte passend zum Kunden
Verbraucher oder Unternehmer entscheidet: Kostenvoranschlag verbindlich (§ 5 KSchG), Rücktrittsbelehrung bei Auftrag per Link, Gewährleistung nach Gesetz oder ÖNORM B 2110, Reverse Charge nur zwischen Unternehmern.
Regie und Aufmaß vom Handy
Stunden, Material und Fahrt je Tag und Mitarbeiter, Aufmaß an der Stelle, an der gemessen wird. Nichts wird abends abgetippt.
Ein Beleg, der den Rechnungsbetrag erklärt
Der Leistungsbericht listet geleistete Mengen seit dem letzten Bericht, Regieberichte und Summen — Sie legen ihn Ihrer Rechnung bei, der Kunde sieht, wofür er zahlt.
Kein Umzug, wenn die Ausschreibung kommt
Die Positionen sind unter der Haube ÖNORM-Strukturen. Fragt ein Generalunternehmer nach einer ONLV-Datei, ist das ein Export — Preisstamm und Kalkulation gelten für beide Welten.
Wer ausschließlich Ausschreibungen beantwortet, braucht den Direktauftrag nicht — das kostenlose Angebot auf Einladung genügt dort.
3 weitere Funktionen
Angebot für Endkunden ohne Leistungsverzeichnis
Projekt „Auftrag für einen Kunden“: Kunde mit Kundentyp (Verbraucher oder Unternehmer), Angebot als Tabelle aus Bezeichnung, Menge, Einheit und Preis je Einheit, Nachlass und Umsatzsteuer, Kennzeichen „Kostenvoranschlag verbindlich/unverbindlich“. Als PDF mit Ihrem Druckprofil und den Rechtstexten, die zum Kunden passen.
- Positionen frei oder aus dem eigenen Preisstamm — kein Katalogzwang
- Kostenvoranschlag gegenüber Verbrauchern verbindlich, wenn nicht anders erklärt (§ 5 KSchG) — der Satz steht am PDF
- Kalkulation nach ÖNORM B 2061 liefert die Einheitspreise, wenn das Add-on gebucht ist
- Unter der Haube ÖNORM-Strukturen: ONLV-Export für den Generalunternehmer jederzeit möglich
Auftrag per Kunden-Link oder Eintrag — mit Auftragsbestätigung
Der Kunde braucht kein Konto: Er öffnet den Link, sieht das Angebot und erteilt den Auftrag mit Namen und Häkchen. Zeitpunkt, Name und bestätigte Summe werden festgehalten. Hat er mündlich oder per E-Mail beauftragt, tragen Sie es mit Datum ein. Danach gibt es die Auftragsbestätigung als PDF.
- Link 30 Tage gültig, jederzeit widerrufbar — z. B. nach einer Angebotsänderung
- Verbraucher: Rücktrittsbelehrung (14 Tage, FAGG) und Wunsch auf vorzeitigen Beginn direkt auf der Seite
- Unternehmer: ÖNORM B 2110 als Vertragsgrundlage, Reverse Charge für Bauleistungen möglich
Regieberichte am Handy und Leistungsbericht als Beleg zur Rechnung
Stunden × Satz, Material und Fahrt je Tag und Mitarbeiter — im Büro oder am Handy auf der Baustelle. Der Leistungsbericht nimmt die geleisteten Mengen seit dem letzten Bericht aus den freigegebenen Aufmaßblättern, die offenen Regieberichte, Nachlass und Umsatzsteuer und legt das PDF in die Projektdateien. Die Regieberichte sind ab dann eingefroren.
Die Rechnung selbst entsteht bewusst in Ihrer Buchhaltungssoftware — Rechnungsnummern, Zahlungsziele und Steuerberater bleiben dort. Der Leistungsbericht ist der Beleg dazu, keine Rechnung.
- Berichtet wird der Zuwachs seit dem letzten Bericht — nie doppelt, nie negativ
- Ohne Aufmaß gilt die Angebotsmenge, gekennzeichnet — für Abrechnung nach Aufwand zuerst aufmessen und freigeben
- Kein Reverse-Charge-Hinweis auf Belegen für Verbraucher
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30 Tage voller Funktionsumfang, ohne Zahlungsdaten.