Geräte und Maschinen: wo steht es, wann wird geprüft, rechnet es sich?
Ein Gerät wirft auf der Baustelle drei Fragen auf: Wo steht es gerade, wann ist die wiederkehrende Prüfung fällig, und was kostet die Stunde wirklich? BauNormal beantwortet alle drei an einer Stelle — und meldet sich, wenn ein Prüftermin in einen geplanten Einsatz fällt, bevor das Gerät auf der Baustelle stillsteht.
Vier Herausforderungen im Gerätepark — und was sich ändert
Wo der Bagger gerade steht, weiß nur der, der ihn zuletzt verladen hat.
Jedes Gerät steht im selben Wochenraster wie das Personal, mit Einsatzort und Zeitraum. Doppelte Buchungen werden angezeigt.
Ein Blick zeigt, welches Gerät wo eingeplant ist — und welches frei ist.
Die wiederkehrende Prüfung ist fällig, aber das Gerät ist mitten im Einsatz.
Das nächste Prüfdatum steht am Gerät, mit Vorwarnung. Weil BauNormal auch die Einsatzplanung kennt, benennt es den Konflikt: „bis 13.08. zu prüfen, bis 22.08. auf der Volksschule eingeplant — Ersatz oder Termin vorziehen“.
Die Prüfung wird eingeplant, statt den Einsatz zu stoppen.
Der Gerätesatz in der Kalkulation stammt von vor Jahren — und niemand weiß mehr, worauf er beruht.
Das K6-Blatt zeigt den Rechenweg: Neuwert, Abschreibung, Verzinsung, Reparatur und die angenommenen Einsatzstunden. Daneben stehen die tatsächlich geplanten Einsatztage der letzten Monate.
Sie sehen, ob der Satz zur echten Nutzung passt — bevor er in das nächste Angebot wandert.
Ein Gerät steht mehr, als es arbeitet — aber die Kosten laufen weiter.
Die Rentabilitätsauswertung zeigt Auslastung, Erlös, Kosten und Deckungsbeitrag je Gerät; Standzeiten werden mit ihren Vorhaltekosten beziffert.
Sie erkennen, welche Maschine sich trägt und welche besser gemietet würde.
Vom Gerätestamm zur Auswertung
Einmal angelegt, laufen Einsatz, Prüfung und Kosten über dasselbe Gerät — ohne zweite Liste.
Anlegen — mit Satz und Prüfdatum
Bezeichnung, Einsatzort, nächstes Prüfdatum aus dem Prüfbericht und optional das Prüfintervall, aus dem nach einer erledigten Prüfung der nächste Termin vorgeschlagen wird.
Einplanen — im Wochenraster
Gerätebuchungen stehen neben dem Personal im selben Kalender; je Projekt sehen Sie, welches Gerät dort steht.
Prüfen — mit Vorwarnung
Fällige Prüfungen erscheinen rechtzeitig, Konflikte mit laufenden Einsätzen werden benannt. Prüftermine lassen sich exportieren.
Bewerten — Satz und Nutzung
Das K6-Blatt stellt den kalkulierten Gerätesatz den geplanten Einsatzstunden gegenüber; die Rentabilität zeigt Auslastung und Deckungsbeitrag.
Maschinen: Einsatzort, Prüfung, Stundensatz
Je Gerät die drei Fragen von der Baustelle: Wo steht es, wann ist die wiederkehrende Prüfung fällig, was kostet die Stunde. Kollidiert ein Prüftermin mit einem laufenden Einsatz, meldet das die Software, bevor das Gerät stillsteht.
- Prüftermine mit Vorwarnung und Konflikt zum laufenden Einsatz
- Stundensatz kommt aus dem K6-Blatt — einmal gepflegt, nicht doppelt
- Einsatzort, Prüfdatum und Satz in einer Zeile
- 30-Tage-Auslastung je Gerät, Prüftermine exportierbar
Rechts die Prüfwarnung mit Einsatzkonflikt und die Herkunft des Stundensatzes aus dem K6-Blatt.
Auslastung & Rentabilität je Ressource
Welche Ressource verdient, welche kostet: verrechenbare Quote, Erlös, Kosten und Deckungsbeitrag — je Person und je Gerät in derselben Tabelle. Nicht verrechnete Stunden sind aufgeschlüsselt, inklusive der Kategorie „ohne Zuordnung“, die meist der größte Hebel ist.
- Verrechenbare Quote gegen Zielwert
- 26-Wochen-Auslastungstrend mit Legende gearbeitet / verfügbar / über 100 %
- Deckungsbeitrag je Projekt mit Soll-Ist-Abweichung der Stunden
- Standzeiten mit Vorhaltekosten beziffert
Personen und Geräte in einer Tabelle; rechts die Aufschlüsselung der nicht verrechneten Stunden.
Der Satz hängt an den angenommenen Einsatzstunden
62,40 € je Stunde sieht wie eine Tatsache aus — tatsächlich sind es Monatskosten, geteilt durch eine Schätzung. Wer 170 Stunden annimmt und 142 erreicht, kalkuliert jede Gerätestunde zu billig. Deshalb zeigt BauNormal beide Zahlen an einem Ort:
Rechenweg statt Ergebnis
Abschreibung, Verzinsung und Reparatur aus dem Neuwert, geteilt durch die Einsatzstunden — jede Annahme sichtbar und änderbar.
Keine erfundenen Werte
Fehlt der Neuwert oder fehlen die Einsatzstunden, steht kein Satz da statt einer plausiblen, aber falschen Zahl. Prozentsätze tragen Sie selbst ein, etwa aus der Baugeräteliste.
Planung als Gegenprobe
Die gebuchten Einsatztage der letzten Monate stehen neben der Annahme — ausdrücklich als Näherung aus der Planung, nicht als Betriebsstundenzähler.
Ein Satz für Kalkulation und Auswertung
Der Stundensatz aus dem K6-Blatt ist derselbe, mit dem die Rentabilität rechnet — einmal gepflegt, nicht doppelt.
Geräte und Personal im selben Plan
Wer ein Gerät bedient, steht im selben Raster — Überbuchungen und Abwesenheiten sehen Sie gemeinsam.
Wochensumme und Konflikte in der Zeile
Personal und Maschinen im selben Wochenraster: Projektzuweisungen, Urlaub, Krankenstand, Gerätebuchungen. Neu ist die Wochenspalte rechts — gebuchte gegen verfügbare Stunden je Person, mit Restkapazität oder Überstunden im Klartext statt im Tooltip.
Ressourcenplanung wird nach Nutzung abgerechnet: 1 € pro Woche je aktivem Personaleintrag. Mitarbeiter-Zugänge für die mobile Erfassung sind kostenlos und belegen keinen Sitz.
- Wochensumme je Person: gebucht gegen verfügbar
- Überbuchung als Banner mit Sprungziel und „Umplanen“
- Verfügbarkeit automatisch um Urlaub und Krankenstand bereinigt
- Wechsel zwischen Personen- und Projektsicht im selben Raster
Urlaub, Krankenstand, Zeitausgleich — im selben Kalender
Abwesenheiten stehen dort, wo geplant wird: im Ressourcenkalender. Mitarbeiter beantragen Urlaub und Zeitausgleich am Handy, freigegeben wird mit einem Klick — erst ein freigegebener Antrag zählt in Planung, Kapazität und Lohnexport. Fenstertage und Betriebsurlaub trägt der Betriebskalender einmal für alle ein.
- Urlaubsantrag mit Freigabe oder begründeter Ablehnung
- Nur Arbeitstage zählen: Urlaub Mo–So verbraucht bei der Fünftagewoche fünf Tage
- Feiertage im Urlaub bleiben Feiertage
- Betriebskalender für freie Tage und Betriebsurlaub
Der Gerätesatz hängt an den Einsatzstunden
Ein Gerätesatz nach K6 steht und fällt mit der angenommenen Einsatzzeit. Deshalb stellt BauNormal die Annahme neben die Ist-Stunden aus der Ressourcenplanung — und rechnet vor, wie sich der Satz ändert, wenn die Maschine weniger läuft als kalkuliert.
- Kalkulierte Einsatzstunden neben den tatsächlichen
- Auswirkung auf den Stundensatz sofort beziffert
- Ist-Stunden per Klick übernehmen
- Kopplung an das Maschineninventar über die Inventarnummer
Was Betriebe vorher wissen wollen
Berechnet BauNormal die Prüffristen selbst?
Nein. Die Fristen hängen nach Arbeitsmittelverordnung und ÖNORMEN vom Gerät ab und stehen im Prüfbericht. Sie tragen das nächste Prüfdatum ein; ein optionales Intervall dient nur dazu, nach einer erledigten Prüfung den nächsten Termin vorzuschlagen.
Was passiert, wenn eine Prüfung in einen Einsatz fällt?
BauNormal warnt und benennt den Konflikt mit Gerät, Termin und Baustelle. Gesperrt wird nichts — Sie entscheiden, ob Sie Ersatz einplanen oder die Prüfung vorziehen.
Woher kommt der Gerätesatz?
Aus dem K6-Blatt: Neuwert mit Abschreibung, Verzinsung und Reparatur je Monat, geteilt durch die angenommenen Einsatzstunden. Daneben stehen die tatsächlich geplanten Einsatztage als Gegenprobe.
Werden Betriebsstunden aus dem Gerät übernommen?
Nein. Die Nutzung kommt aus der Einsatzplanung, die tageweise bucht, und wird ausdrücklich als Näherung ausgewiesen.
Was kostet die Geräteverwaltung?
Sie gehört zur Ressourcenplanung. Die wird nach Nutzung abgerechnet: 1 € pro Woche je aktivem Personaleintrag.
Personal planen und Rentabilität sehen →Zeiterfassung am Bau →Alle Funktionen für Ressourcen & Personal →
So läuft es in der Praxis
K-Blätter erklärt: K2 bis K7 nach ÖNORM B 2061
Was das K2-, K3-, K4-, K5-, K6- und K7-Blatt der ÖNORM B 2061 enthält, wie die Blätter zusammenhängen und warum sie bei der Angebotsprüfung zählen.
Ressourcen planen — Personal, Geräte, Kalender
Personalstamm und Gerätepark pflegen, tageweise auf Projekte einplanen, Urlaub freigeben, Auslastung sehen, Prüftermine im Blick behalten — und sich Einsätze vorschlagen lassen.
Kennzahlen und Auswertungen richtig lesen
Auftragssumme, Fertigstellungsgrad, Deckungsbeitrag, ABC-Analyse und Rentabilität je Ressource — was die Zahlen bedeuten und wo sie herkommen.
Legen Sie Ihr erstes Gerät an
Dreißig Tage voller Funktionsumfang, ohne Zahlungsdaten. Ein Gerät, ein Prüfdatum, ein Einsatz — und der erste Konflikt meldet sich, bevor er auf der Baustelle auffällt.