Zeiterfassung am Bau: am Handy erfasst, lohnfertig geprüft
Arbeitszeit wird auf der Baustelle dreimal gebraucht: für die Lohnverrechnung, für die Nachkalkulation des Auftrags und als Nachweis bei Regie. In BauNormal stempeln Ihre Mitarbeiter am Handy, buchen am Tagesende auf den Auftrag — und Sie geben am Montag eine geprüfte Woche frei, statt Zettel abzutippen.
Sechs Herausforderungen in der Zeiterfassung — und was sich ändert
Die Stundenzettel kommen am Freitag — oder am Montag, und dann unvollständig.
Gestempelt wird am Handy, im Moment, in dem gearbeitet wird: Kommen, Pause, Wegzeit, Gehen. Ohne Empfang wartet die Buchung im Gerät und geht von selbst raus.
Die Woche liegt am Montag schon vor — ohne Papier, ohne Nachfragen.
Es fehlen Tage, und das fällt erst bei der Lohnverrechnung auf.
Fehlt ein Stempel oder ist Zeit nicht zugeordnet, erinnert BauNormal noch am selben Tag — als Mitteilung aufs Handy oder, wer es eingeschaltet hat, per E-Mail. Am Montag früh kommt die Bilanz der Vorwoche: an jeden Mitarbeiter mit seinen fehlenden Tagen, an Sie als Übersicht.
Lücken werden geschlossen, solange sich noch jemand erinnert.
Niemand weiß, auf welchem Auftrag die Stunden wirklich waren.
Am Tagesende teilt jeder seine gestempelte Zeit auf Leistungsgruppen des Auftrags auf — der Balken zeigt, was noch offen ist. Gewerkübergreifend, ohne einzelne LV-Positionen suchen zu müssen.
Sie sehen je Projekt Soll gegen Ist — und die Nachkalkulation rechnet mit echten Stunden.
Regiestunden gehen zwischen den Vertragsleistungen unter.
Regie wird getrennt gebucht und im Regiebericht zur Gegenzeichnung vorgelegt. Wegzeit läuft eigens mit und zählt zur Woche, nicht zur Leistung.
Regie wird abgerechnet, statt im Pauschalpreis zu verschwinden.
Ein Polier schreibt für die ganze Partie — und am Ende stimmt es für keinen.
Die Kolonnen-Erfassung trägt die Zeiten für mehrere Personen in einem Schritt ein, samt Zulagen. Jeder sieht seine eigene Zeit am Handy und kann widersprechen.
Eine Eingabe für die Partie, nachvollziehbar für jeden Einzelnen.
Die Lohnverrechnung tippt ab, und Pausen oder Höchstarbeitszeit prüft keiner.
Die Wochenfreigabe zeigt Ist, Soll, Überstunden und Wegzeit je Mitarbeiter mit einer Prüfliste nach Arbeitszeitgesetz — Pausen, Höchstarbeitszeit, Ruhezeit. Danach geht der Lohnexport als CSV mit Ihren Lohnarten hinaus, dazu der Stundenzettel als PDF.
Die Lohnverrechnung bekommt geprüfte Zahlen — und Sie einen Nachweis nach § 26 AZG.
Von der Baustelle in die Lohnverrechnung — fünf Schritte
Zweistufig: laufend gestempelt, am Tagesende gebucht. So stimmen Anwesenheit und Auftragszuordnung, ohne dass jemand nachrechnen muss.
Stempeln — am Handy, auch im Funkloch
Kommen, Pause, Wegzeit, Weiter, Gehen. Als App am Home-Bildschirm startet die Erfassung mit einem Tipp; ohne Empfang wird gespeichert und später gesendet.
Buchen — am Tagesende auf den Auftrag
Die gestempelte Zeit wird auf Leistungsgruppen oder Regie aufgeteilt. Was noch nicht zugeordnet ist, steht als offener Rest da — und löst die Erinnerung aus.
Woche melden — mit Prüfung
Am Ende der Woche meldet jeder seine Woche. Die Zeitregel des Betriebs (Pausenabzug, Rundung, Überstundenschwelle) ist dabei schon angewendet.
Freigeben — zentral im Büro
Die Wochenmatrix zeigt alle Mitarbeiter auf einen Blick, mit den Punkten, die das Arbeitszeitgesetz verlangt. Abweichungen werden begründet, nicht geglättet.
Übergeben — an die Lohnverrechnung
Lohnexport als CSV mit eigener Lohnarten-Zuordnung und frei anlegbaren Zulagen, dazu der monatliche Stundenzettel als PDF zum Gegenzeichnen.
Stempeln am Handy, buchen am Tagesende
Die Zeitaufzeichnung ist keine Stempeluhr mit Nebenzweck, sondern die Grundlage für drei Dinge: die gesetzliche Aufzeichnungspflicht, die Lohnverrechnung und die Abrechnung von Regieleistungen. Deshalb wird zweistufig erfasst — laufend gestempelt, am Tagesende auf Projekt und Position gebucht.
Erfasst wird ausschließlich mobil unter „Baustelle“. Gebucht wird auf Leistungsgruppen, nicht auf einzelne LV-Positionen — eine Positionsauswahl wäre am Bau zu kleinteilig.
- Kommen · Pause · Wegzeit · Gehen, mit Baustellenerkennung — nie stillschweigend gesetzt
- Stunden am Tagesende auf Leistungsgruppe oder Regie buchen
- Regie getrennt geführt: Gegenzeichnung der ÖBA ist Voraussetzung
- Vorarbeiter erfasst für die ganze Kolonne, jeder sieht seine Zeit und kann widersprechen
Links laufend stempeln, rechts am Tagesende aufteilen. Der Balken zeigt jederzeit, was noch keiner Position zugeordnet ist.
Fehlende Zeiten melden sich von selbst
Ob Stunden fehlen, fällt sonst erst bei der Lohnverrechnung auf — Tage später, wenn sich niemand mehr erinnert. Deshalb erinnert BauNormal am selben Tag: als Mitteilung aufs Handy oder, wer es eingeschaltet hat, per E-Mail. Am Montag früh kommt zusätzlich die Bilanz der Vorwoche — für jeden Mitarbeiter mit genau seinen fehlenden Tagen, für den Chef als Übersicht.
- Täglich: kein Stempel oder nicht zugeordnete Minuten → Erinnerung
- Montags: fehlende Tage der Vorwoche, mit Link direkt in die Woche
- Übersicht an die Firmen-Admins: wer, welche Tage
- Urlaub, Krankenstand, Feiertage und Betriebskalender lösen nichts aus
Geprüfte Stunden an die Lohnverrechnung
Die Wochenmatrix beantwortet eine Frage: Sind alle Stunden aller Mitarbeiter freigegeben und lohnfertig? Der Export bleibt gesperrt, solange eine Überschreitung ohne Begründung offen ist — die Aufzeichnung muss die Abweichung erklären, nicht glätten.
Der Export ist eine konfigurierbare CSV-Datei (Trennzeichen, Dezimalzeichen, Kodierung) mit eigener Lohnarten-Zuordnung — kein fertiges Format für ein bestimmtes Lohnprogramm.
- Ist, Soll, Überstunden und Wegzeit je Mitarbeiter in einer Zeile
- Prüfliste vor dem Export: Pausen (§ 11 AZG), Höchstarbeitszeit (§ 9 AZG), offene Zuordnungen
- Zehn Lohnarten frei zuordenbar, Zulagenarten je Kollektivvertrag selbst anlegbar
- Stundenzettel als PDF zum Gegenzeichnen — jeder Tag, auch die nicht erfassten
Fünf Kacheln je Person genügen, um Ausreißer zu sehen. Darunter stehen die Gründe, die den Lohnexport blockieren.
Die Zeit ist der Anfang der Planung
Dieselben Stunden fließen in Abwesenheiten, Einsatzplanung und Rentabilität — ohne zweite Eingabe.
Urlaub, Krankenstand, Zeitausgleich — im selben Kalender
Abwesenheiten stehen dort, wo geplant wird: im Ressourcenkalender. Mitarbeiter beantragen Urlaub und Zeitausgleich am Handy, freigegeben wird mit einem Klick — erst ein freigegebener Antrag zählt in Planung, Kapazität und Lohnexport. Fenstertage und Betriebsurlaub trägt der Betriebskalender einmal für alle ein.
- Urlaubsantrag mit Freigabe oder begründeter Ablehnung
- Nur Arbeitstage zählen: Urlaub Mo–So verbraucht bei der Fünftagewoche fünf Tage
- Feiertage im Urlaub bleiben Feiertage
- Betriebskalender für freie Tage und Betriebsurlaub
Wochensumme und Konflikte in der Zeile
Personal und Maschinen im selben Wochenraster: Projektzuweisungen, Urlaub, Krankenstand, Gerätebuchungen. Neu ist die Wochenspalte rechts — gebuchte gegen verfügbare Stunden je Person, mit Restkapazität oder Überstunden im Klartext statt im Tooltip.
Ressourcenplanung wird nach Nutzung abgerechnet: 1 € pro Woche je aktivem Personaleintrag. Mitarbeiter-Zugänge für die mobile Erfassung sind kostenlos und belegen keinen Sitz.
- Wochensumme je Person: gebucht gegen verfügbar
- Überbuchung als Banner mit Sprungziel und „Umplanen“
- Verfügbarkeit automatisch um Urlaub und Krankenstand bereinigt
- Wechsel zwischen Personen- und Projektsicht im selben Raster
Auslastung & Rentabilität je Ressource
Welche Ressource verdient, welche kostet: verrechenbare Quote, Erlös, Kosten und Deckungsbeitrag — je Person und je Gerät in derselben Tabelle. Nicht verrechnete Stunden sind aufgeschlüsselt, inklusive der Kategorie „ohne Zuordnung“, die meist der größte Hebel ist.
- Verrechenbare Quote gegen Zielwert
- 26-Wochen-Auslastungstrend mit Legende gearbeitet / verfügbar / über 100 %
- Deckungsbeitrag je Projekt mit Soll-Ist-Abweichung der Stunden
- Standzeiten mit Vorhaltekosten beziffert
Was Betriebe vorher wissen wollen
Brauchen meine Mitarbeiter eine eigene App?
Nein. Die Erfassung läuft im Browser des Handys und lässt sich wie eine App auf den Home-Bildschirm legen — auf iPhone und Android. Dort kommen dann auch die Erinnerungen als Mitteilung an.
Kostet jeder Mitarbeiter einen Zugang?
Nein. Mitarbeiter-Zugänge für die mobile Erfassung sind kostenlos und belegen keinen Platz im Abo. Berechnet wird die Ressourcenplanung nach Nutzung: 1 € pro Woche je aktivem Personaleintrag.
Funktioniert das ohne Empfang auf der Baustelle?
Ja. Stempel und Buchungen werden im Gerät gespeichert und gesendet, sobald wieder Empfang da ist.
Erfüllt das die Aufzeichnungspflicht nach § 26 AZG?
Die Aufzeichnung enthält Beginn, Ende und Pausen je Tag und wird vor der Freigabe auf Pausen, Höchstarbeitszeit und Ruhezeit geprüft. Der monatliche Stundenzettel als PDF dient als Nachweis zum Gegenzeichnen.
Wie kommen die Stunden in unser Lohnprogramm?
Über einen CSV-Export, dessen Trennzeichen, Dezimalzeichen und Kodierung Sie einstellen. Lohnarten und Zulagen ordnen Sie selbst zu, passend zu Ihrem Kollektivvertrag.
Was passiert, wenn jemand vergisst zu buchen?
Am selben Tag kommt eine Erinnerung aufs Handy (oder per E-Mail, wenn eingeschaltet), am Montag früh per E-Mail die Liste der fehlenden Tage der Vorwoche. Sie als Chef bekommen dazu eine Übersicht, wer betroffen ist.
Personal planen und Rentabilität sehen →Geräte und Maschinen verwalten →Alles für die Baustelle →
So läuft es in der Praxis
Ressourcen planen — Personal, Geräte, Kalender
Personalstamm und Gerätepark pflegen, tageweise auf Projekte einplanen, Urlaub freigeben, Auslastung sehen, Prüftermine im Blick behalten — und sich Einsätze vorschlagen lassen.
Zeiterfassung auf der Baustelle — Stunden bis zur Lohnverrechnung
Zeiterfassung am Bau: Stempeln am Handy, Buchen auf Leistungsgruppen, Zulagen, Wochenfreigabe, Stundenzettel und Lohnexport — die ganze Kette.
Kennzahlen und Auswertungen richtig lesen
Auftragssumme, Fertigstellungsgrad, Deckungsbeitrag, ABC-Analyse und Rentabilität je Ressource — was die Zahlen bedeuten und wo sie herkommen.
Erfassen Sie die nächste Woche schon am Handy
Dreißig Tage voller Funktionsumfang, ohne Zahlungsdaten. Ein Mitarbeiter, ein Handy, ein Auftrag — mehr braucht die erste Woche nicht.